Haustür richtig pflegen und reinigen: So bleibt sie lange schön

Haustür richtig pflegen und reinigen

Eine hochwertige Haustür ist täglich Wind und Wetter ausgesetzt. Regen, Staub, Pollen und Schmutz können die Oberfläche mit der Zeit belasten. Mit der richtigen Reinigung und regelmäßigen Pflege bleibt Ihre Haustür jedoch lange schön und funktioniert zuverlässig.

Dabei braucht eine Haustür keine aufwendige Pflege. Entscheidend ist vielmehr, die verschiedenen Bestandteile – von der Aluminiumoberfläche über die Verglasung bis hin zu Dichtungen und Beschlägen – mit den passenden Mitteln zu reinigen und zu pflegen.

Wie oft sollte eine Haustür gereinigt werden?

Wie häufig eine Haustür gereinigt werden sollte, hängt unter anderem von ihrer Lage und der Stärke der Verschmutzung ab.

Wir empfehlen Ihnen ihre Haustür mindestens einmal pro Vierteljahr zu reinigen. Bei stärkerer Verschmutzung kann eine häufigere Reinigung sinnvoll sein.

Besonders wichtig: Verschmutzungen sollten möglichst nicht über längere Zeit auf der Oberfläche bleiben.

Aluminium-Haustür richtig reinigen

Pulverbeschichtete Aluminiumoberflächen sind robust und pflegeleicht. Trotzdem sollten sie schonend gereinigt werden.

Groben Schmutz zuerst mit Wasser entfernen

Bevor ein Reinigungsmittel verwendet wird, sollten zunächst grobe Verschmutzungen mit einem weichen Schwamm und reichlich lauwarmem Wasser entfernt werden. So wird verhindert, dass Sand- und Schmutzpartikel beim anschließenden Reinigen Kratzer auf der Oberfläche verursachen.

Anschließend kann die Oberfläche mit einem weichen Tuch und einem milden Haushaltsreiniger gereinigt werden.

Diese Reinigungsmittel sollten Sie vermeiden

Für die Reinigung einer pulverbeschichteten Aluminium-Haustür sind aggressive oder scheuernde Mittel ungeeignet.

Verzichten Sie insbesondere auf:

  • Scheuermittel

  • Stahlwolle

  • harte oder kratzende Schwämme

  • Nitroverdünnung

  • säurehaltige Reinigungsmittel

  • aggressive Topfreiniger

Bei hartnäckigen Verschmutzungen kann ein geeigneter Aluminium-Pflegereiniger verwendet werden.

Glas der Haustür richtig reinigen

Auch die Verglasung Ihrer Haustür sollte regelmäßig gereinigt werden.

Für die Glasflächen eignen sich handelsübliche Glasreinigungsmittel und ein weiches Tuch. Scheuernde Reinigungsmittel sollten nicht verwendet werden, da sie die Oberfläche beschädigen können.

Beschläge und Edelstahl pflegen

Türgriffe, Rosetten und andere Beschlagteile sollten ebenfalls regelmäßig von Verschmutzungen befreit werden.

Für Edelstahloberflächen empfiehlt sich eine schonende Reinigung mit einem geeigneten Pflegemittel. Bei stärkeren Verschmutzungen kann ein spezieller Aluminium- und Edelstahlreiniger eingesetzt werden.

Wichtig ist auch hier: Keine scheuernden Materialien verwenden, die die Oberfläche verkratzen könnten.

Verriegelung und Schloss richtig pflegen

Nicht nur die sichtbaren Oberflächen benötigen Pflege. Auch die Mechanik der Haustür sollte regelmäßig kontrolliert und gepflegt werden.

Verriegelung und bewegliche Beschlagteile ölen

Die Verriegelungen – beispielsweise Bolzen, Haken, Falle und Riegel – sollten halbjährlich mit geeignetem Beschlag-Öl gepflegt werden. Auch die entsprechenden Einlaufkästen des Rahmens können mit dem geeigneten Öl behandelt werden.

So bleibt die Mechanik leichtgängig und die Tür lässt sich zuverlässig bedienen.

Türbänder nicht ölen

Eine Besonderheit sind die Türbänder: Diese wartungsfrei und sollten deshalb nicht geölt oder gefettet werden.

Profilzylinder pflegen

Auch der Profilzylinder kann gelegentlich gepflegt werden. Dazu wird etwas geeignetes Beschlag-Öl auf den Schlüssel gegeben. Anschließend wird die Tür mehrmals von innen und außen auf- und zugeschlossen.

Dichtungen der Haustür richtig pflegen

Die Dichtungen sorgen dafür, dass die Haustür zuverlässig schließt und die Verbindung zwischen Tür und Rahmen dicht bleibt.

Wir empfehlen die Dichtungen halbjährlich mit einem geeigneten Dichtungspflegemittel zu behandeln. Das Pflegemittel wird auf ein saugfähiges Tuch gegeben und anschließend auf die Dichtung aufgetragen. Dadurch bleiben die Dichtungen geschmeidig und feuchtigkeitsabweisend.

Haustür während der Bauphase schützen

Gerade bei Neubauten und Renovierungen ist eine Haustür während der Bauphase besonderen Belastungen ausgesetzt. Staub, Mörtel, Zement, Kleber und andere Baustoffe können die Oberfläche beschädigen.

Deshalb sollte die Haustür während der Bauphase entsprechend geschützt werden. Wir weisen darauf hin, geeignete Klebebänder zu verwenden und diese anschließend möglichst schonend und vollständig wieder zu entfernen.

Klebeband nicht zu lange auf der Oberfläche lassen

Direkte Sonneneinstrahlung auf Klebebänder sollte vermieden werden. Auch der Kontakt mit Zement und Mörtel ist problematisch, da diese Materialien Oberflächen stark angreifen können.

Kommt es trotzdem zu einer Verschmutzung, sollte diese möglichst schnell und vorsichtig mit einem geeigneten neutralen Reiniger und warmem Wasser entfernt werden.

Was tun bei hartnäckigen Verschmutzungen?

Nicht jede Verschmutzung lässt sich mit einer normalen Reinigung entfernen. Gerade nach einer Bauphase können sich beispielsweise Mörtel-, Kleber- oder andere hartnäckige Rückstände auf der Haustür befinden.

Hier gilt: 

Nicht stärker schrubben und keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden.

Durch Scheuern, Stahlwolle oder ungeeignete Lösungsmittel kann die Oberfläche beschädigt werden. Bei hartnäckigen Verschmutzungen sollte deshalb zunächst geprüft werden, um welche Art von Verschmutzung es sich handelt und welches Reinigungsmittel dafür geeignet ist.

Was tun, wenn die Haustür nicht mehr richtig schließt?

Wenn eine Haustür plötzlich schwergängig ist, nicht mehr richtig schließt oder die Verriegelung nicht mehr zuverlässig funktioniert, sollte man nicht einfach mit mehr Kraft nachhelfen.

Mögliche Ursachen können beispielsweise eine schwergängige Verriegelung, verschmutzte oder nicht ausreichend gepflegte Beschlagteile oder eine notwendige Einstellung der Tür sein.

Wenn Reinigung und Pflege nicht ausreichen oder Sie die Ursache nicht eindeutig feststellen können, ist es sinnvoll, einen Fachbetrieb hinzuzuziehen.

Unser Kundendienst unterstützt Sie bei der Überprüfung und Wartung Ihrer Haustür und hilft dabei, die Ursache für Funktionsprobleme zu finden.

Die wichtigsten Pflegeintervalle im Überblick

Eine einfache Orientierung für die regelmäßige Haustürpflege:

Mindestens vierteljährlich

  • Haustür und Oberflächen gründlich reinigen

  • Glasflächen reinigen

  • Beschläge von Verschmutzungen befreien

Halbjährlich

  • Verriegelung und geeignete bewegliche Beschlagteile mit Beschlag-Öl pflegen

  • Dichtungen mit geeignetem Dichtungspflegemittel behandeln

  • Profilzylinder pflegen

Bei Bedarf

  • hartnäckige Verschmutzungen möglichst schnell entfernen

  • Edelstahl- und Beschlagflächen gezielt reinigen

  • Funktionsprobleme von einem Fachbetrieb überprüfen lassen

Wichtig: Türbänder sind wartungsfrei und sollten nicht geölt oder gefettet werden.

Fazit

Regelmäßige Haustürpflege lohnt sich

Eine Haustür benötigt keine komplizierte Pflege. Regelmäßige Reinigung, geeignete Pflegemittel und ein schonender Umgang mit den Oberflächen reichen in der Regel aus, um sie dauerhaft in einem guten Zustand zu halten.

Besonders wichtig ist, die verschiedenen Bestandteile der Haustür entsprechend ihrer jeweiligen Anforderungen zu behandeln: Aluminiumoberflächen sollten schonend gereinigt, Dichtungen regelmäßig gepflegt und die Verriegelung in den empfohlenen Abständen geölt werden.

Und wenn die Haustür trotz Reinigung und Pflege nicht mehr richtig funktioniert oder hartnäckige Verschmutzungen Probleme bereiten, steht Ihnen unser Kundendienst gerne zur Seite.